Konzept
Die Leitidee · Zielsetzungen · Trägerschaft · Veranstaltungsformen · Das Signet · Public Relation


Die Leitidee

Durch alle Veranstaltungsformen des Jahres 2003 soll sich die Leitidee

"Hochschulsport qualifiziert für das Leben"

durchgängig darstellen.

Insbesondere dadurch, dass ein Großteil der Veranstaltungen von Studierenden selbst für Studierende organisiert und betreut werden, wird dieses Merkmal nicht nur nach außen hin sichtbar, sondern authentisch vorgelebt.

Der Hochschulsport ist Bestandteil der Image- und Profilbildung der Hochschulen. Er leistet schon heute eine unverzichtbare kommunikative und integrative Funktion an den Universitäten und Hochschulen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Tausenden von Übungsleiterinnen und Übungsleiter erwerben über ihre Teilnahme und aktive Mitgestaltung wichtige lebens- und berufsqualifizierende Fähigkeiten, heute oft auch als "Soft Skills" benannt.

Das Besondere des Jahres 2003 ist auch die Vielfalt der Veranstaltungsformen, die überwiegend von Studierenden unter der Supervision von wissenschaftlich ausgebildeten Lehrkräften des Hochschulsports organisiert werden. Damit kann ein leistungsfähiges Stück Alltagskultur der Universitäten medien- und öffentlichkeitswirksam inszeniert werden.

Zielsetzungen

Mit "2003 Jahr des Hochschulsports in NRW" möchten wir den Hochschulsport öffentlichkeitswirksam in seiner vielfältigen Leistungsfähigkeit darstellen. Dabei heben wir insbesondere die Situation des Hochschulsports an den Hochschulen sowie seine Situation im Sport NRW hervor.

Die Landeskonferenz NRW für den Hochschulsport greift deshalb den Vorschlag des Ministers dankend auf, mit diesem Jahr den Hochschulsport in NRW in all seinen Facetten "zwischen Wissenschaft und studentischer Alltagskultur, zwischen Wettkampf- und Freizeitsport" darzustellen. Die Verbindung mit anderen kulturellen Bereichen soll sich auch in den einzelnen Veranstaltungen widerspiegeln.

Mit dem "Jahr des Hochschulsports" werden besonders folgende Zielsetzung verfolgt:

- Förderung von Sport, Spiel und Bewegung an den nordrhein-westfälischen Hochschulen

- langfristige Verbesserung der inhaltlichen Arbeit und Qualität des Hochschulsports

- stärkeres Verankern des Hochschulsports in der Hochschule und Darstellung seiner Bedeutung
(Der Hochschulsport ist eine wichtige Sekundäraufgabe der Hochschulen.
Unter dem Stichwort "Profilbildung der Hochschulen" verweist auch die Strukturkommission zum Hochschulwesen auf diesen Zusammenhang.)

- Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit und der Imagebildung im Hochschulsport mit den Schwerpunkten:

  • Was leistet der Hochschulsport für die Studierenden mit seiner sozialen, gesundheitlichen, kommunikativen und freizeitorientierten Funktion?
  • Welchen Beitrag erbringt der Hochschulsport zum interkulturellen Zusammenleben an den Hochschulen?
  • Welche Vielfalt von Sportangeboten ist heute notwendig, um den Hochschulsport für seine Nutzer auf breitensportlicher, trendsportlicher und leistungssportlicher Sicht attraktiv zu gestalten?

- Intensivierung und Erweiterung der Kooperation aller am Hochschulsport interessierter Partner unter Einbeziehung der Landesrektorenkonferenz (LRK-NRW), des LandesSportBundes NRW, der Stadtsportbünde und Vereine vor Ort, der Sportjugend NRW, der Landesastenkonferenz NRW und der sportwissenschaftlichen Einrichtungen an den Hochschulen.

- Ausbau und Vertiefung der Beziehungen zu den europäischen Partnerhochschulen, insbesondere zu denen der NRW-Nachbarländer Belgien und Niederlande.

Trägerschaft

In einem Organisationskomitee haben sich Vertreter des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport, des Ministeriums für Schule, Wissenschaft und Forschung, des LandesSportBundes (LSB NRW), der Landesrektorenkonferenz (LRK NRW), des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh) und der Landeskonferenz NRW für den Hochschulsport zusammengeschlossen.

Diese Trägerschaft signalisiert eine landesweit breitangelegte politische und sportpolitische Unterstützung für den Hochschulsport.

Veranstaltungsformen

Nahezu an allen größeren und mittleren Hochschulen des Landes werden Programmteile im Jahre 2003 stattfinden.
Dabei kommt es auf eine attraktive Mischung dieser einzelnen Programmbausteine an:

Ein attraktives, insbesondere breitensportlich orientiertes Sportprogramm soll in Verbindung mit Wissenschaftsveranstaltungen die Besonderheiten des Hochschulsports unterstreichen und seine Bedeutung für das soziale Leben an den Universitäten hervorheben.
Darüber hinaus werden Wettkampf- und Spitzensportveranstaltungen, beispielsweise im Rahmen der Universiadevorbereitungen des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh), größere öffentlichkeitswirksame Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Landesweite Seminarveranstaltungen für nebenberufliche Übungsleiter/innen im Hochschulsport sollen ebenfalls als Besonderheit des Jahres 2003 durchgeführt werden. Der adh plant, 2003 in Nordrhein-Westfalen sein erstes Studierendenfestival durchzuführen.

Folgende Veranstaltungsformen sind geplant:
  • Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung mit jeweils einer Hochschulsportgala, bei denen die Leistungsfähigkeit des Hochschulsports in unterhaltsamer, spannender und begeisternder Form dargestellt wird.
  • Wettkampfsportturniere in den Sportarten Beachvolleyball, Fußball, Golf, Handball, Volleyball, Crosslauf, Schwimmen, Laufveranstaltungen, American Football, Straßenradfahren, "Performing Art" und Segeln.
  • Wissenschaftliche Untersuchungen zum Hochschulsport sowie Wissenschaftsveranstaltungen sollen den wissenschaftlichen Diskurs über das Praxisfeld Hochschulsport verstärken, andere Fachrichtungen einbeziehen (Psychologie, Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Architektur usw.) und es sollen innerhalb der Hochschule Brücken der Zusammenarbeit und des Austausches gestellt werden.
  • Im Rahmen der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Hochschulsport wird bereits im Jahr 2002 ein wissenschaftlicher Wettbewerb zum Hochschulsport ausgeschrieben, dessen Ergebnisse im Rahmen der o. a. Veranstaltungen ausgewählt wird und für den Hochschulsport nutzbar gemacht werden.
  • zentrale Seminarveranstaltungen für die beim Hochschulsport in Nordrhein-Westfalen beschäftigten, mehr als 5.000 nebenberufliche Übungsleiterinnen und Übungsleiter (überwiegend Studierende).
    Die zentralen Themen sind hierbei: Fitness, Trendsport, gesundheitliche Aspekte und Abenteuersportarten. Wettkampf- und Spitzensport.
  • Das Studierendenfestival "Performing Arts" wird gemeinsam von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und dem adh organisiert. Dieses Festival wendet sich an die breite Öffentlichkeit der 1,7 Millionen Studierenden in Deutschland und wird Tanz, Theater, Kleinkunst und andere kulturelle Nachbarbereiche mit dem Hochschulsport verbinden und diese ansprechend in Szene setzen.

Das Signet


Der Slogan

Hochschulsport als Teil des Hochschullebens ist Gegenstand vitaler Beweglichkeit und Nachdenklichkeit.

Der Slogan "denkSPORTbewegt" verweist auf die Gleichzeitigkeit praktischer und kognitiver Auseinandersetzung im Sport.

Die Selbsttätigkeit des eigenen (sportiven) Handelns der Sporttreibenden steht im Mittelpunkt des reflexiven Alltaglebens- und Hochschullebens. Der Imperativ "denkSPORTbewegt" ist gleichermaßen Anregung wie alltägliche Programmatik des Hochschulsports.

Das Logo

Die visuelle Umsetzung des Slogans ist eine Arbeit von Professor Klaus Endrikat, Fachhochschule Aachen, und dokumentiert gleichermaßen beflügelte Entschlossenheit wie ausdauernde Zielstrebigkeit.

Public Relation

Das Jahr des Hochschulsports wird durch eine umfangreiche Kommunikation mit den Zielgruppen - Studierenden, Hochschulen, allg. Öffentlichkeit, Politik, Wirtschaft usw. - vorbereitet, begleitet und nachbereitet. Der PR-Plan beinhaltet das komplette Spektrum an Kommunikationsmaßnahmen wie Pressekonferenzen und Pressemiteilungen, Anzeigen- und Plakatkampagnen, Ausstellungen, Messen und einen professionellen Internetauftritt.
Ein eigens für das Jahr des Hochschulsports entwickeltes Corporate-Design soll Aufmerksamkeit, Identifikation und Wiedererkennung sicherstellen.